05.05.2016 Etappe16


Bild1: Blick zurück - Bild2 Blick nach vorne

Der Tag startete mit lecker Rührei. Wetter war bestens, so dass ich gleich ohne Jacke los machte. Es dauerte aber nicht lange und ich zog auch mein langes Laufshirt aus. Heute war kurzärmlig angesagt. Treffpunkt war ausgemacht irgendwo bei der Hälfte der Etappe. Der Frühling kommt mit ganz großen Schritten. Das merkt man an der Natur und an den Menschen, welche man immer mehr in ihren Vorgärten sieht. Heute war es die Route der nicht endenden langen Strassen. Rechts und links in den Gräben floß richtig viel Tauwasser. Da wo es etwas ruhiger war, sah man viele Frösche. Es ging den ganzen Tag durch die unberührten Wälder mit ihren vielen kleinen Seen. Ab und zu ein kleiner Ort. Richtig schön. Auf den langen Strassen schaue ich meistens nur auf den Boden vor mich, da ich sonst glaube nicht voran zu kommen. So wäre ich auch bei Km 20 fast an Miriam und dem Camper vorbei gelaufen. Ich hatte erst später mit ihr gerechnet. Es war aber genau der richtige Zeitpunkt für eine Pause. Ich schlug vor noch einen kurzen Stop nach weiteren 20Km zu machen. Antwort von Miriam: „Ach quatsch, ich fahr ca. 30Km weiter. Du schaffst das.“ Was will man da sagen? Vielleicht sollte ich ihr nicht immer gleich Bescheid geben wenn es mir wieder besser geht! :-) Ab Km 30 hatte ich nur noch Gegenwind und das auf diesen endlosen Strassen, wo ich wusste, dass es erstmal nicht besser wird. Aber zufrieden mit dem Tag kam ich nach 50 Km 06:11 Std:Min beim Etappenziel an. Heute bin ich sogar ohne Kniebandage gelaufen, Tape habe ich aber noch an den Knien. Das werde ich auch beibehalten. Ich fühle mich gut, auch wenn mir an diesem Tag meine Thüringer Bratwurst und das Bier fehlen. Und Miriam hatte recht, dass ich keine Pause mehr brauchte :-)


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