18.06.2016 Etappe57


Dieser Tag war für mich persönlich völlig verrückt. Ich hatte fast nicht geschlafen, da meine Nase völlig zu war und ich extrem geschwitzt habe. Ich fühlte mich wie vom Bus überrollt. Am liebsten wäre ich liegen geblieben. Doch irgendwie quälte ich mich aus dem Bett,. Ich hatte mir eine Erkältung eingefangen, die sich in der Nacht voll bemerkbar machte. Mit dem Moment als die Laufschuhe Asphalt spürten und ich etwas an der frischen Luft war, die wirklich frisch war, kam ich in Gang. Ich lief sogar zu schnell, so dass ich mich bremsen mußte. Denn das Tempo hälst du in deiner Verfassung nicht durch, dachte ich. Doch es lief super. Ein kleines Teilstück lief ich mit einem Triathleten zusammen in einem wirklich schnellem Tempo und Luft zum Unterhalten war auch da. Komisch dachte ich mir. Doch den ersten Stop mußte ich bei ca. Km 23 machen. Trinkflaschen füllen. Das Tempo ging so weiter. Zweiter Stop bei Km 35 und dritter Stop bei Km 42. Es lief so gut und mit dem Tag fühlte ich mich auch besser. Bei diesem Stop entschied ich mich für die restlichen Kilometer die Regenjacke im Camper zu lassen. Es war ja warm. ABER gerade 5 Minuten gelaufen und es begann mit Regen. Wie man es macht, man macht es verkehrt. Egal weiter...! 3,5 Km vor Schluß begann es zu donnern. Ich stand aber mitten auf einem Feld. Also nochmal die Beine in die Hand nehmen und ab zum Endspurt. Es war auch einer. Pünktlich vor dem Gewitter war ich am Ziel: 55,30 Km in 06:23 Std:Min Sagenhaft dachte ich mir, dafür dass ich gar nicht starten wollte. Da sieht man wieviel Kopfsache es doch ist. Ich war aber jetzt wirklich am Ende das muß ich zugeben. Jetzt mußten wir aber mit dem Camper zurück nach Mannheim. Denn für meinen Vater war hier Ende. Er wurde am Mannheimer HBF abgeholt und Miriam kam dort an um mich den Rest der Tour wieder zu begleiten. Es waren schöne Tage mit meinem Vater, das hatten wir schon Jahre nicht mehr und es hat prima funktioniert. Dann wieder zurück zum Campingplatz. Hier gab es dann noch ein leckeres Steak. Dann wollte ich den Blog aufarbeiten UND der PC machte nichts mehr. Samstag Abend. Bilder futsch, Routen futsch, alles futsch. Meine Laune war mehr als gereizt. Ich wollte doch eigentlich nur ins Bett. Zum Glück sind die Routen online gespeichert. So konnte ich diese über Miriams Pc auf das GPS ziehen. Mehr ging heute nicht mehr...


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