24.06.2016 Etappe62


Ich versuchte heute schon um 03:00 Uhr aufzustehen. Es blieb aber nur bei dem Vorsatz. 03:40 Uhr war es dann möglich. Aber da ich alles schon gut vorbereitet hatte und ich morgens nurnoch eine Tasse Kaffee trinke, war ich trotzdem vor 05:00 Uhr auf der Piste. Es sollte gegen Mittag gewittern. Mein Ziel war es dann möglichst fertig zu sein. Es gibt heute leider keine tollen Bilder. Die Strecke war relativ unspecktakulär. Felder wo man hin schaute. Nach ca. 13 Km kam die erste Bäckerei und die Brotkörbe mit Baguettes standen in der Türe. Es duftete richtig gut. Aber jetzt war es noch zu früh für die Croissantpause. Dann folgte lange nichts mehr. Ich lief ausschließlich an der D674 entlang. Neaufchateau Richtung Chaumont. Bei Km 35 kam endlich ein Dorf mit einem Bäcker. Ich wollte gerade Miriam schreiben, dass ich im Ortszentrum sitze, da fuhr sie doch auch auf den Parkplatz wo ich war. Hier erinnerte viel an die gefallenen Soldaten aus den beiden Weltkriegen. Frisch gestärkt lief ich weiter. Nächster Stop bei Km 45. Da haben wir auch das tolle Bild gemacht. Man sieht ganz viele kleine Käfer, die sich sofort auf mich stürtzen sobald ich aufhöre zu laufen. Meistens sieht man dann auch noch ganz viele um mich rum fliegen. Es waren frische Laufsachen, nicht dass ihr denkt ich stinke bis zum Himmel. Aber die Krabbler regen mich auf. Es werden wohl sicher weibliche Groopies sein, was sonst? :-)

Mein Ziel habe ich erreicht. Jusi in time: 54,60 Km in 05:55 Std:Min kurz vor 12:00Uhr Mittags. Aber der Campingplatz der einer sein sollte war keiner. Oder man wollte uns nicht. Man gab uns einen Zettel auf französich mit einer Wegerklärung wo etwas sei, oder wo wir zahlen könnten. Es wurde gar nicht versucht uns den Zettel zu erklären. Schnell hatte ich einen andere Übernachtungsmöglichkeit gefunden und konnte meine Strecke für morgen anpassen. Gestern standen wir für einen kurzen Stop auf einem wirklich großen Parkplatz vor einem Lokal im nirgendwo. Da wollte man uns auch gleich runter jagen. Obwohl dort weit und breit nichts war und ich versucht habe der Frau zu erklären, dass ich nur kurz eine Pause brauche. Auf dem Campingplatz in Mittersheim wurde uns auch eher unfreundlich begegnet. Ich war schon oft in Frankreich und ich liebe die Gegend um die Provence, aber die Leute in Frankreich sind einfach nur unfreundlich. Ich habe selten ein Volk erlebt was so etwas von eingebildet und hochnäsig ist. Ein Grund mehr schneller zu laufen und Richtung Spanien zu kommen. Da gibt es auch Baguette und frischen Fisch. Bis morgen...


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