30.06.2016 Etappe 68


Man merkt wir kommen in den Süden von Frankreich. Die Menschen werden herzlicher und offener. So wie ich es vom Süden Frankreich gewohnt bin. Gestern haben wir uns noch gut mit der Campingplatzleiterin unterhalten. Generell wird man freundlicher angeredet. Der Tag ging schlecht los. Ich war zwar um 05:30 Uhr unterwegs, doch nicht so locker wie sonst. Meine linke Wade schmerzte ziemlich. ICh mußte viel gehen und habe die ersten 20 Km dauernd Pause machen müssen. War das der Leistungseinbruch? Bei Km 34 machten wir Pause. Erst wurde Miriam von einem Franzosen angesprochen. Danach kam dann seine Frau. Diese sprach relativ gut deutsch. Sie arbeite für eine Zeitung und möchte ein Foto mit uns machen, ob das in Ordnung ist? Also machten wir ein Foto und unterhielten uns ein wenig mit ihr über das Leben hier auf den kleinen Orten im Nirgendwo. Ich versorgte meine Wade nebenher. Massierte sie und rieb sie mit Franzbrantwein ein. Nach ca. einer Stunde ging es dann weiter. Der Wind war heute ziemlich stark und wehte nur von vorne. Es ging nicht vorwärts. Es war zum heulen. NAch genau 50 Km war endlich die Etappe geschafft und ich war richtig fertig. Heute bekommt meine Wade noch etwas Aufmerksamkeit. Die Etappe mit den 820 Hm habe ich in 05:49 Std:Min bewältigt. Hoffentlich geht es morgen wieder besser. Denn mit Schmerzen laufen macht keinen Spaß, da kann es landschaftlich noch so schön sein.


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