11.07.2016 Etappe79


Dieser Tag ist wieder einer dieser persönlichen Höhepunkte. Nachdem ich gestern schon gegen 20:00 Uhr im Nest war hatte ich mir den Wecker auf 03:30Uhr gestellt um nicht bei der Sonne laufen zu müssen. Es war Gewitter für diese Nacht gemeldet. Dieses fing auch pünktlich um 03:00 Uhr an. Es donnerte und regnete wie verrückt. Somit durfte ich etwas länger schlafen. Aber um 04:10 stand ich dann auf. Es hatte sich beruhigt, es blitzte noch etwas, aber weiter weg. Gegen 05:00 Uhr wollte ich dann los. Aber nach 150 Metern war am Haupteingang Schluß. Das Eingangstor war verschlossen. Zum drüber klettern war es zu hoch. Umgeben war der Campingplatz mit einem Zaun undDornenbüschen. Also wieder zum Wohnmobil. Um 08:00 Uhr sollte jemand da sein. So konnte ich wieder schlafen. Meine guten Vorsätze waren damit erledigt. Miriam staunte nicht schlecht als ich noch da war wie sie aufstand. So ging es für mich 08:10 Uhr los. Auf Bild1 sieht man wie gut es war,dass ich eine Etappe vorraus bin. Sonst hätte es mich heute voll erwischt. Auf Bild2 sieht man die Aufgabe welche heute auf mich wartete. Von wegen die Pyrenäen sind vorbei. Ganz so ist es noch nicht. Es sollten heute einige Steigungen auf mich warten. Aber gut ausgeruhtlief die Maschine heute in Höchstform. Meine Bandage hatte ich im Camper gelassen. Ich wollte versuchen obich sie noch benötige. Nö war nicht von nöten. Ich hatte keinerlei Probleme. Bei Km 19 merkte ich, dass es absolut spitze läuft. Es sah verdammt nach neuer Rekordzeit aus. So hielt ich das Tempo. Egal ob bergauf oder bergab. Bergauf prügelte ich mich mit dem Gedanken, dass ich ganz knapp an neuer Rekordzeit für einen Marathon bin und rannte was die Beine hergaben. Die Temperaturen waren wieder jenseits der 30 Grad. Am Ende durfte ich sogar wieder über die Halbmarathon und Marathondistanz jubeln. Halbmarat. in 01:48:17 und Marat. in 03:53:03. Die Strecke insgesamt hatte heute 46,91Km mit 795 Hm welche ich in 04:24 Std:Min fertig lief. Außerdem wäre da noch zu erwähnen, dass ich gestern schon die 4000Km Marke voll gemacht habe. Mit einem Leistungseinbruch rechne ich ehrlich gesagt nicht mehr. Trotzdem werde ich jetzt nicht übermütig werden oder leichtsinnig. Es sind ja noch ein paar Meter bis Tarifa. Ich kann nur sagen: "Have fun and run"


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