12.07.2016 Etappe80


Der Abend endete sehr stürmisch. Dies zog sich auch durch die ganze Nacht und den ganzen Lauftag. Insgesamt war es aber ein schöner Tag. Nach 30Km kam ich an einem Campingplatz vorbei. Hier wollte ich mir eine Cola am Getränkeautomaten ziehen. Mist, mir fehlten 10Cent. EIn deutsches Paar machte gerade Check-out. Ich habe sie nach dem fehlenden Geld gefragt, welches sie mir auch gaben. So kamen wir ins Gespräch. Zu guter Letzt, bekam ich von ihnen sogar noch etwas Geld als Spende für mein Projekt. Vielen Dank , sage ich damit noch mal. Dann überquerte ich heute auch den "Ebro". Ein Paradies für Angler. Kurz danach streifte ich ein Dorf, wo ich etwas sah was wirklich toll war. Auf wirklich fast jedem Haus ein Storchennest. Wie Geier kreisten die Störche über das Dorf. Es waren mindestens 30 Stück. Leider konnte ich diese nicht fotografieren. Für mein Handy waren sie doch zu weit weg. Meine Kamera ist nämlich defekt. Sie hat die Regenschauern doch nicht überlebt. Die letzten Kilometer mußte ich wieder an einer geraden nicht endenden Bundesstraße laufen. Der LKW wird mehr. Wir nähern uns Madrid. Ca. 300Km noch. Aber durch den breiten Randstreifen fühlt man sich nicht unsicher. Trotzdem heißt es immer aufpassen. Nach 49,94 Km in 05:09 Std:Min in relativ flachem Gelände war die Etappe geschafft. Heute hieß es wild campieren. Das würde ja mal gehen. Das große Problem ist das Wasser. Da man hier wirklich mitten im Nirgendwo ist. Beim planen meiner weiteren Routen konnte ich es drehen und wenden wie ich will, ich fand keinen Campingplatz mehr in nächster Zeit. Durch die warmen Temperaturen bringt der Kühlschrank auch nicht mehr die volle Kühlleistung. Das Gefrierfach friert nicht mehr. Dafür braucht man ein Zusatzkühlgerät. Es sind noch grob 890 Km. Was nun... Es gab nur eine Möglichkeit. Die Route grundlegend ändern. 17:30Uhr war dann spontan gesagt: Auf Richtung Valencia. An der Küstenlinie gibt es genügend Campingplätze und Einkaufsmöglichkeiten. Eigentlich dachte ich, im Landesinneren wäre es wärmer. Doch desto näher wir Richtung Valencia kamen, umso wärmer und schwüler wurde es. 21:45 Uhr waren wir an einem Campingplatz oberhalb von Valencia. Es waren immer noch satte 26 Grad.


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